Westfälische Nachrichten, 30.09.2017 (von Araann J. Christoph)

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Fotostrecke: Projektwoche der Gesamtschule Lotte-Westerkappeln (Fotos: Araann J. Christoph)

Voll motiviert waren die Schülerinnen und Schüler des siebten und achten Jahrgangs der Gesamtschule Lotte-Westerkappeln bei der Projektwoche dabei. Das galt auch für die Kochtruppe. Ihr "GeLoWe-Apfelkuchen" mundete allen. 

 
Mit feurigem Ehrgeiz wird im Garten des Westerkappelner Schulzentrums gehämmert und gewerkelt. Einige Stockwerke höher werden in der Schulküche Würstchenspinnen und Paprikamonster gezaubert – passend zu Halloween. Mit Begeisterung waren die Schülerinnen und Schüler des siebten und achten Jahrgang der Gesamtschule Lotte-Westerkappeln bei der Projektwoche dabei. Das Kollegium zeigt sich sehr zufrieden mit der Motivation der Schüler.
 
Insgesamt sind an der Gesamtschule Lotte-Westerkappeln von Dienstag bis zum gestrigen Freitag 15 Projekte angeboten worden. „Das mit Abstand beliebteste Projekt war ,Hundeleben´. Es gab 81 Erstwünsche dafür, aber nur 15 Plätze“, erzählt Michael Gels, Koordinator der Projektwoche. Jeden Tag sind die Mädchen und Jungen dafür zum Gelände des Westerkappelner Vereins „Arche 4 Dogs“ gegangen, um dort mit den zumeist aus dem Ausland stammenden Hunden zu spielen und zu arbeiten.
 
Die Angebote der Projektwoche waren vielfältig: Es gab sportliche, kreative und soziale Angebote, wie etwa „Sport für Mädchen“ oder auch einen Erste-Hilfe-Kursus begleitet von zwei Frauen des Deutschen Roten Kreuzes. Andere Kinder konnten beim „Poetry Slam“ mit Worten kreativ werden oder auch bei „Hurra, der Herbst ist da“ ihre eigenen Farbe und ihr eigenes Popcorn machen. Bei dem Angebot „Geheime Botschaften“ konnten die Schüler ihre eigene Geheimschrift entwickeln. Beim Elektronikprojekt unter der Leitung von Thorsten Freese löteten die teilnehmenden Mädchen und Jungen zum ersten Mal und stellten einen Schaltkreis zusammen. „Die machen sich fantastisch und zeigen großes Engagement“, lobte der Lehrer. Handwerkliche Fertigkeiten werden hier gefördert. Finn Görtemöller aus der 7c zeigte stolz die kleine Figur, die er selbst fabriziert hat.
 
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Beim Kochprojekt stellten die Schülerinnen und Schüler auch leckere Apfelkuchen her. Das Obst stammte aus dem eigenen Schulgarten. Foto: Araann J. Christoph

 

Beim „Poetry Slam“ war das eifrige Klackern von den Notebooktastaturen zu hören. Die Schüler haben ihre Werke direkt auf den Laptop geschrieben; was, war ihnen selbst überlassen. Eine Gruppe hat ihren eigenen Rap verfasst, während andere Theater spielten

Leticia Dibra aus der 8b hat eine Geschichte über ein Mädchen verfasst, das ein Profil auf „Instagram“ anlegt, einer beliebten App zum Teilen von Fotos und Videos.

Durch die ständige Flut an scheinbar perfekten Bildern von makellosen Menschen wird das Mädchen zusehends trauriger und kränklicher. „Mädels denken vielleicht dass diese Mädchen auf „Instagram“ perfekt sind, aber das kann man nicht so sehen, denn niemand bestimmt was schön ist und was nicht“, erklärt Leticia den Hintergrund ihrer Geschichte.

Die meisten der Projekte wurden von Lehrern selbst geleitet. Thorben Zilske, didaktischer Leiter der Gesamtschule, findet das gut. „Es ist schön, dass die Schüler ihre Lehrer auch einmal in einem anderen Kontext kennenlernen, denn davon profitieren sie ja auch“, erzählt er.

Das Kochprojekt der Lehrerinnen Sonja Kellner und Anna Stalz war schon von Weitem zu riechen und machte Appetit. So haben die Kinder jeden Tag andere Rezepte ausprobiert. Beliebt war vor allem der „GeLoWe-Apfelkuchen“, gebacken aus den schuleigenen Äpfeln der Gesamtschule.

Beim Projekt „Bauen, Herrschen, Handeln“ wurde sogar auf drei Ebenen gearbeitet. Ein Teil der Schüler war im Schulgarten und baute aus einer Vielzahl von Paletten mehrere hölzerne Festungen und errichte untereinander eine Art „Gesellschaft“ mit festen Regeln und Strukturen. Ein anderer Teil war im Schulgebäude und baute die Welt nach, ähnlich wie bei dem Spiel „Siedler von Catan“ – nur größer. Und eine dritte Gruppe hat die Welt virtuell erstellt.

Tägliche „Challenges“ wie ein Aquädukt zu bauen oder einen Show-Kampf zu veranstalten, motivierten die Mädchen und Jungen zusätzlich. Besonders beliebt war die praktische Arbeit draußen. „Hier macht es mehr Spaß. Sowas kann man ja nicht zu Hause machen, sowas ist dann einfach einzigartig“, meint Marieke Schöne aus der 7c.

Weitere Fotos sind in der folgenden Fotostrecke der GeLoWe zu sehen: 

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