Pressemitteilung vom 13.02.2017

Für das Schuljahr 2017/18 wurden bei der Gesamtschule Lotte­ Westerkappeln erneut mehr Kinder angemeldet als Plätze zur Verfügung stehen. Und das, obwohl im Sommer weniger Viertklässler von den fünf Grundschulen in Westerkappeln und Lotte abgehen als im Vorjahr. Zwölf Familien muss die Schule deshalb jetzt eine Absageerteilen. Die Briefe mit den Zu- und Absagen gingen am Dienstag in die Post. 

Es hatten sich auf die insgesamt 135 Plätze 147 Kinder beworben, 69 Mädchen und 78 Jungen. Die Plätze werden nach unterschiedlichen Kriterien vergeben. Geschwisterkinder würden in jedem Fallaufgenommen. Auch achtet die Schule darauf, dass es ein zahlenmäßig ausgewogenes Verhältnis von Mädchen und Jungen gibt. Darüber hinaus spielen der Notendurchschnitt von der Grundschule und der Zufall eine Rolle.

So werden für das Losverfahren zunächst drei, nach Leistungsfähigkeit unterteilte Gruppen gebildet. In den jeweiligen Lostöpfen landen dann die Namen von den Kindern. In der Gruppe der schwächsten Schüler waren mehr Bewerber als Plätze. Laut Stalz sind dies jene Kinder mit einem Notendurchschnitt von unter 2,6 und einer Haupt­ oder Realschulempfehlung. „Es tut uns leid, dassjetzt in einigen Fällen leider wieder das Los entscheiden muss“, betonte Stalz. Den betroffenen Kindern würden in der Regel Plätze in der Haupt­ oder der Realschule in Mettingen angeboten.

Angesichts der im Vergleich zum Vorjahr rückläufigen Schülerzahlen des vierten Jahrgangs war die Schule zunächst davon ausgegangen, alle Kinder aufnehmen zu können. So gehen im Sommer insgesamt 40 Schüler weniger von den insgesamt fünf Grundschulen in Westerkappeln und Lotte ab. Gleichzeitig ist aber die Übergangsquote zu der Gesamtschule von 62 auf 65 Prozent gestiegen, sodass es im Ergebnis erneut einen Überhang gibt. In den vergangenen beiden Schuljahren hatte die Gesamtschule jeweils rund 20 Kindern eine Absage erteilen müssen.

„Wir freuen uns außerordentlich über den großen Zuspruch, den wir durch die Anmeldungen erfahren haben. Wir sehen dies als Vertrauensbeweis und zugleich als Ansporn, den eingeschlagenen Weg der individuellen Förderung aller Schülerinnen und Schüler konsequent weiterzugehen“, erklärte Schulleiter Stalz. Die Anmeldungen kommen aus den Gemeinden Westerkappeln (57) und Lotte (87) sowie zu einem kleinen Teil aus der Gemeinde Mettingen (3). Als Schule des Gemeinsamen Lernens nimmt die Gesamtschule insgesamt 13 Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf auf.