Westfälische Nachrichten, 08.07.2017

Drogenprävention an der Gesamtschule Lotte-Westerkappeln

Das Schuljahr ist fast geschafft. Für den siebten Jahrgang der Gesamtschule Lotte-Westerkappeln stand jetzt jedoch noch ein wichtiger Termin in der Aula des Schulzentrums an. Damit die jungen Leute gar nicht erst in Versuchung kommen, gab es im Rahmen des Drogenpräventionsprogramms der Schule Besuch aus dem Kriminalkommissariat Vorbeugung und Opferschutz aus Rheine.

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Keine Macht den Drogen!  Foto: Torsten Leukert

Kriminalhauptkommissar (KHK) Frank Drath berichtete den Schülerinnen und Schülern aus seinem Alltag als Polizist und erklärte laut Mitteilung die gesetzlichen Sachlagen in den Bereichen Jugendschutz- und Betäubungsmittelgesetz.

Der Polizeibeamte sei seit über zehn Jahren in der Gewaltprävention tätig und übernehme seit zwei Jahren auch die Drogenprävention an den Schulen in der Region.

Eindrucksvoll mit echten Fallbeispielen, aber auch mit humoristischen Inszenierungen habe der KHK bei den Schülern großes Interesse geweckt und so auf viele Fragen aus dem jungen Publikum eingehen können.

„Nächstes Jahr nehmen wir uns auf jeden Fall noch mehr Zeit“, erklärte Sozialpädagogin und Organisatorin Monica Worpenberg nach den 45 Minuten. „Die Schülerinnen und Schüler waren so interessiert, dass wir im kommenden siebten Jahrgang auch auf 60 Minuten gehen können“, meinte Worpenberg.

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Sozialpädagogin Monica Worpenberg und Kriminalhauptkommissar Frank Drath diskutierten angeregt mit den Siebtklässlern der Gesamtschule Foto: Gesamtschule LoWe

Dieser Besuch von Kriminalhauptkommissar Drath sei ein Baustein im Drogenpräventionsprogramm „Check it!“ der Gesamtschule für den siebten Jahrgang. Im Laufe des Schuljahres haben die Klassen mit ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern laut Mitteilung einen gemeinsamen Projekttag zum Thema veranstaltet. Die Eltern seien dazu bei einem Elternabend informiert worden.

Im Anschluss gab es für die Klassen zwei Exkursionen. Sie besuchten die Drogenberatungsstelle des Kreises und die LWL-Klinik in Lengerich, wo die Jugendlichen mit Mitarbeitern, Betroffenen und Angehörigen sprechen konnten.

Das Programm „Check it!“ wurde laut Mitteilung von der Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung NRW und der ginko Stiftung entwickelt und steht Schulen zur Verfügung. Dabei arbeitet die Schule, in diesem Fall die Sozialpädagogin Monica Worpenberg, mit der Fachstelle in Lengerich, dem Diakonischen Werk im Kirchenkreis Tecklenburg, zusammen.