Kommunikation zwischen allen am Schulleben beteiligten Personen ist die Grundlage einer funktionierenden Schule. Das folgende Konzept schafft verlässliche Strukturen und zeigt, basierend auf dem Leitbild der Schule, geeignete Maßnahmen und Strategien zur Kommunikation innerhalb und außerhalb der Schule.

1. Grundsätze und Ziele der Kommunikation

1a. Ziele der Kommunikation

Eine aktive, kontinuierliche und möglichst störungsfreie Kommunikation kann daher viel zu einem positiven Schulleben beitragen. Damit dies gelingt verfolgen wir folgenden Ziele

  • Vertrauen und Verständnis schaffen, Beziehungen pflegen
  • Zufriedenheit aller Beteiligten verbessern
  • Kommunikationsanlässe und -möglichkeiten schaffen, Kommunikationshindernisse abbauen
  • klare Strukturen und Verfahren für Kommunikation schaffen
  • einen kontinuierlichen Austausch über Informationen, Leitbild und Konzepte der Schule ermöglichen
  • Einbringen von Ideen sowie die Mitwirkung und Mitgestaltung in Entscheidungsprozessen ermöglichen, Identifikation mit unserer Schule schaffen
  • Kritik sowie vorhandene Unterschiede in den Ansichten, Meinungen und Zielsetzungen frühzeitig erkennen, annehmen und ernst nehmen, Eskalation vermeiden und Unterstützungsstrukturen aufzeigen

1b. Grundsätze der Kommunikation

Mit Blick auf die formulierten Ziele legen wir vier Grundsätze bei der Kommunikation an unserer Schule zu Grunde:

Vertrauen und Verständnis:

Nicht immer können alle am Schulleben beteiligte Personen den gleichen Wissensstand haben und nicht immer können Entscheidungen und Festlegungen der eigenen Meinung und Erwartung entsprechen. Damit dies nicht zu Missverständnissen und Enttäuschungen führt, wünschen wir uns auch und gerade in diesen Fällen Verständnis und Vertrauen untereinander und in die pädagogische Arbeit der Schule.

Transparenz:

Informationen sollen allen Interessierten bzw. relevanten Personen rechtzeitig zugänglich sein. (siehe dazu 2b.)

Zielgruppenorientierung:

Die Information werden in konkreten Zusammenhängen erläutert und auf die Zielgruppe ausgerichtet (z.B. Elterninformation vor den Klassenpflegschaften).

Kontinuität und Verlässlichkeit:

Informationen werden regelmäßig in gewohnter Struktur bzw. bekannter Form weitergegeben (z.B. Elternbriefe, Mitwirkungsgremien, Logbuch, LEG). Es gibt verbindliche und verlässliche Kommunikationswege und -anlässe. (siehe 2b)

2. Ansprechpartner, Kommunikationswege und Informationsmöglichkeiten

Für eine effektive und möglichst störungsfreie Kommunikation zwischen den Beteiligten sind

  • notwendige Informationen transparent zugänglich zu machen und die verschiedenen Informationsmöglichkeiten zu kennen und zu nutzen.
  • für alle Anliegen die / den richtigen Ansprechpartner(in) zu kennen und diesen direkt anzusprechen
  • (dafür) geeignete Kommunikationswege zu kennen und zu nutzen

2a. Ansprechpartner (wird halbjährlich Jahr aktualisiert – im Anhang)

2b. Kommunikationswege

  • Logbuch der Schüler(innen)
  • Emailkontakt (jeder Lehrer und Mitarbeiter der Gesamtschule Lotte-Westerkappeln hat eine Emailadresse in der Form Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
  • Persönliches Gespräch
    • nach Vereinbarung zu den Sprechzeiten der Lehrer(innen)
    • telefonisch (gemäß den Absprachen in den Klassenpflegschaften)

2c. Informationsmöglichkeiten:

Über die Schule:

  • Homepage gesamtschule-lowe.de
  • Elternbriefe der Schulleitung (auch als Download auf der Homepage unter „Service“)
  • Presseartikel (WN / NOZ)
  • Infobroschüren (z.B. Wahlpflicht 6)
  • Aushänge in der Schule
  • Informelle Gesprächsanlässe (Schulfeste, Tag der offenen Tür…)

Mitwirkung und Mitgestaltung:

  • Klassenpflegschaften / Elternabende / Informationsveranstaltungen
  • Teilnahme an der Schulpflegschaft / Schulkonferenz
  • Arbeitsgruppen (z.B. Schulhofgestaltung)

Über mein Kind:

  • Lernentwicklungsgespräche
  • Logbuch

3. Konstruktiver Umgang mit Beschwerden / Kritik

Wir wollen an unserer Schule mit den im Folgenden formulierten klaren Verfahrensregeln und Schritten dazu beitragen, dass Konflikte und Beschwerden nicht zur Eskalation führen, sondern aktiv, konstruktiv und nachhaltig gelöst werden. Dazu wurden Übersichten für Eltern und Schüler(innen) zusammen gestellt, die sicher stellen, dass Anliegen zielgerichtet formuliert und möglichst effektiv und lösungsorientiert gelöst werden können. Dabei sind folgende Grundsätze einzuhalten: 

  • Alle Beteiligten sind um eine möglichst frühzeitige Klärung der Sachverhalte bemüht und suchen daher frühzeitig das Gespräch bzw. den Kontakt.
  • Beschwerden sind immer zunächst an die beteiligten Person(en) zu richten. Dies gilt auch für Strukturbeschwerden (Bus, Mensa, …) – siehe dazu die Übersicht „Ansprechpartner“
  • Beschwerden können mündlich (persönlich) oder schriftlich (per Email) geäußert werden.
  • Beschwerden können nicht immer sofort geklärt werden. Wird jemand „zwischen Tür und Angel“ ange­sprochen, sollte das Anliegen nur kurz geschildert werden und dann ein Ter­min vereinbart So haben beide Parteien die Möglichkeit, sich auf das Gespräch vorzubereiten.
  • Das Gespräch findet in gegenseitigem Respekt und dem gemeinsamen Bemühen um eine einvernehmliche Regelung bzw. Lösung statt. Wenn gewünscht kann ein Gesprächsleitfaden genutzt werden.
  • Die nächste Ebene wird erst dann eingeschaltet, wenn die direkt Beteiligten keine Lösung finden.

 

>>> zu den Übersichten / Gesprächsleitfaden

>>> Ansprechpartner

>>> ausführliche / vollständige Fassung des Kommunikationskonzeptes