„Auf unserem Schulhof ist es zu langweilig, da fehlen Bänke.“ Das berichteten Fünftklässler in einer der ersten SV-Sitzungen der Gesamtschule. Und sie hatten Recht. Ein Fußballtor, eine Tischtennisplatte – mehr gab es bis dahin auf dem linken Schulhof neben der Grundschule nicht.

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Seitdem ist eine Menge passiert: Auf dem Schulhof der Realschule wurde ein riesiges Baumstammmikado aufgebaut und damit dies auch den Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule zu Gute kommt, wurde  beschlossen, dass der Schulhof der Realschule auch von den Gesamtschülern mitgenutzt wird. Nach einer erfolgreichen Probephase gilt diese Regelung  inzwischen dauerhaft.

Gleichzeitig wurde eine Arbeitsgruppe „Schulhofgestaltung“ gegründet, in der Eltern, Vertreter der Gemeinde und der Schule sowie die WeSpe e.V.  durch Astrid Pflüger-Ott vertreten sind. In dieser Gruppe werden seitdem die Wünsche sowie die kurzfristigen und langfristen Ziele der Schulhofgestaltung aufeinander abgestimmt und konkrete Umsetzungsschritte geplant.

Ausgangspunkt sind dabei natürlich immer die Wünsche der Schülerinnen und Schüler. Um diese kümmert sich in besonderem Maße Helen Ender, die als Elternvertreterin im Rahmen der Projektwoche zunächst gemeinsam mit Schülerinnen und Schüler die Wunschvorstellungen von einem perfekten Schulgelände diskutiert und als Ergebnis ein tolles Modell gebaut hat. Im zweiten Schritt trifft sie sich nun in einer wöchentlichen Arbeitsgemeinschaft mit interessierten Schülern, natürlich auch Realschülern, um erste konkrete Maßnahmen zu planen und dort wo es möglich ist, Ideen auch direkt mit den Schülern umzusetzen.

Dass sich das Engagement aller Beteiligten schon jetzt gelohnt hat, sieht man seit letzter Woche auf dem Schulhof: Passend zu dem tollen Frühlingswetter konnten die Schülerinnen und Schüler die neuen schicken Sitzgelegenheiten und einen Balancierbalken einweihen. Diese wurden durch den Förderverein der Gesamtschule – der WeSpe e.V. – finanziert.  Und auch die nächsten Aktionen sind schon geplant: so schnell wie möglich sollen weitere Sitzgelegenheiten entstehen und der Waschbeton soll eine schöne selbst gestaltete Verkleidung bekommen. Damit auch diese und weitere Ideen und Wünsche finanziert werden können, wäre es natürlich schön, wenn sich noch mehr Eltern für eine Mitgliedschaft im Förderverein entscheiden würden.

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