Schulsozialarbeit2017 2018

Foto von links:
Monica Worpenberg (Schulsozialarbeiterin), Friederike Niepert (Schulsozialarbeiterin im Anerkennnungsjahr), Laura Petersmann (Schulsozialarbeiterin im Anerkennungsjahr), Christel Barkhau (Heilpädagogin)

Schulsozialarbeit an der Gesamtschule Lotte-Westerkappeln richtet sich sowohl an die Schülerinnen und Schüler als auch an Eltern und Sorgeberechtigte.

Unter den Stichworten Freiwilligkeit, Vertraulichkeit und Konsequenz ist die Schulsozialarbeit eine Anlaufstelle bei Problemen, persönlichen Anliegen, Konflikten und Fragestellungen von Schülern, Eltern / Sorgeberechtigten und Lehrern. 

Durch einen systemisch orientierten Beratungsansatz werden alle Lebensbereiche berücksichtigt und sowohl das schulische als auch das außerschulische Lebensumfeld miteinbezogen.

Schülerinnen und Schüler können sich aus Eigeninitiative oder auf Empfehlung von Eltern oder Lehrern an die Schulsozialarbeiterin wenden. In den Beratungsgesprächen werden Lösungen und Unterstützungsmöglichkeiten bei Problemen, persönlichen Anliegen und Konflikten mit Eltern, Lehrern und Mitschülern gesucht. Wie lange eine Beratung dauert, ist individuell. Vom einmaligen Kontakt zur Klärung kleinerer Konflikte oder Informationsaustausch bis hin zur längerfristigen Begleitung eines Schülers reicht die Spannbreite der Beratung. 

Hilfe und Unterstützung erhalten Schülerinnen und Schüler bei:

  • Persönlichen Konflikten und Problemen
  • Familiären Problemen
  • Verhaltensschwierigkeiten und sozialen Auffälligkeiten
  • Problemen im Lern- und Leistungsverhalten
  • Konflikten mit Mitschülern und Lehrern

Auch Eltern / Sorgeberechtigte können Beratung durch die Schulsozialarbeit in Anspruch nehmen, wenn diese Beratung in direktem Zusammenhang mit ihrem Kind steht. Dazu können sie einen Termin für ein persönliches Gespräch vereinbaren oder telefonisch Kontakt aufnehmen.

In besonderen Fällen sind auch Hausbesuche möglich. Die Beratungsgespräche können gemeinsam mit den Kindern und/oder Eltern geführt werden. Ziele der Elternarbeit sind:

  • Klärung familiärer Problemlagen
  • Vermittlung bei Konflikten zwischen Eltern, Schülern und Lehrern
  • Motivierung der Eltern zur Mitwirkung an schulischen Prozessen und Angeboten
  • Einbindung zusätzlicher Institutionen und Vernetzung unterschiedlicher Angebote

Schulsozialarbeit soll insbesondere dazu beitragen, individuelle und gesellschaftliche Benachteiligungen durch besondere sozialpädagogische Maßnahmen auszugleichen. Sie ist ausgerichtet auf

  • die Mitwirkung bei der Entwicklung und Umsetzung von angelegter Förderkonzepten und Angeboten zur Vorbeugung, Vermeidung und
  • Bewältigung von Lernschwierigkeiten, Lern-und Verhaltensstörungen und zu besonderen Begabungen
  • die Mitwirkung bei der Gestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf sozialpädagogische Hilfen für Schüler in Form offener Freizeitangebote oder Projektarbeit
  • in Einzelfällen spezielle Hilfen für Kinder, Jugendliche und deren Familien in Kooperation mit dem örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe und mit anderen, auf dem Gebiet der Kinder-und Jugendhilfe tätigen, Trägern
  • die Entfaltungsmöglichkeiten der Kinder und Jugendlichen im schulischen und außerschulischen Kontext
  • Entwicklung spezieller Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Kompetenz von Schülern

Schulsozialarbeit

Aufgabenfelder der Schulsozialarbeit